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Individuell angepasste Beatmung gewährt einen Einblick in die Bedürfnisse des Patienten sowie einzigartige Beatmungsmöglichkeiten. Sie besteht aus einem Diagnoseinstrument, das Ihnen bei der Überwachung der Zwerchfellaktivität auf dem Beatmungsbildschirm hilft (Edi), und einem Beatmungsmodus (NAVA), der die Zwerchfellaktivität nutzt, um die Unterstützung der Atmung an den Patienten anzupassen.

Individuell angepasste Beatmung hilft Ihnen:
Edi monitoring for mechanical ventilation

  • Komplikationen zu reduzieren1-4
  • das Wohlbefinden des Patienten zu steigern-7
  • die Sedierung zu reduzieren5-7 und
  • Patienten früher zu entwöhnen8-10

 

 

Unterstützung bei der gesamten Behandlung

Edi monitoring

Invasive NAVA-Beatmung

Synchronisierte Unterstützung, Management der Beatmungsentwöhnung und Sedierung durch frühe Unterstützung der Zwerchfellaktivität.

Nicht-invasive NAVA-Beatmung

Synchronisierte und von Leckagen unabhängige Unterstützung erlaubt eine sanftere Anwendung der NIV-Maske.

Edi-Überwachung

Überwacht die Zwerchfellaktivität und Atmungsleistung nach der Extubation. Kann erforderlichenfalls mit High-Flow-Therapie eingesetzt werden.

 

Clinical iconsSehen und sofort umsetzen, welche Behandlung Ihr Patient
benötigt

NAVA illustrationErfahren Sie mehr über die Arbeitsweise der individuell angepassten Beatmung

Edi benefitsErfahren Sie mehr über die Vorzüge der Edi-Überwachung

NAVA benefitsErfahren Sie mehr über die Vorzüge der NAVA-Beatmung

 

Die Vorzüge von NAVA und Edi sind gut dokumentiert

  

Body of evidence

Eine Auswahl an Studien finden Sie in den Critical Care News

Referenzen

  1. Yonis H, et al. Patient-ventilator synchrony in Neurally Adjusted Ventilatory Assist (NAVA) and Pressure Support Ventilation (PSV). BMC Anesthesiol. 2015 Aug 8;15:117.
  2. Piquilloud L, et al. Neurally adjusted ventilatory assist improves patient-ventilator interaction. Intensive Care Med. 2011 Feb;37(2):263-71.
  3. Blankman P, et al. Ventilation distribution measured with EIT at varying levels of PS and NAVA in Patients with ALI. Intensive Care Med. 2013 Jun;39(6):1057-62.
  4. Patroniti N, et al. Respiratory pattern during neurally adjusted ventilatory assist in acute respiratory failure patients. Intensive Care Med. 2012 Feb;38(2):230-9.
  5. Kallio M, et al. Neurally adjusted ventilatory assist (NAVA) in pediatric intensive care – a randomized controlled trial. Pediatr Pulmonol. 2015 Jan;50(1):55-62.
  6. Piastra M, et al. Neurally adjusted ventilatory assist vs pressure support ventilation in infants recovering from severe acute respiratory distress syndrome: nested study. J Crit Care. 2014 Apr;29(2):312.e1-5.
  7. De la Oliva P, et al. Asynchrony, neural drive, ventilatory variability and COMFORT: NAVA versus pressure support in pediatric patients. Intensive Care Med. 2012 May;38(5):838-46.
  8. Emeriaud G, et al. Evolution of inspiratory diaphragm activity in children over the course of the PICU stay. Intensive Care Med. 2014 Nov;40(11):1718-26.
  9. Bellani G, Pesenti A. Assessing effort and work of breathing. Curr Opin Crit Care. 2014 Jun;20(3):352-8.
  10. Barwing J, et al. Electrical activity of the diaphragm (EAdi) as a monitoring parameter in difficult weaning from respirator: a pilot study. Crit Care. 2013 Aug 28;17(4):R182.

Sehen und sofort umsetzen, was Ihr Patient benötigt

Clinical icon

Auf den meisten Intensivstationen verbrauchen 20 % der Patienten 80 % der Beatmungsressourcen, was zu gesteigerten Komplikationen und ungewollten Ergebnissen führen kann.1 Für diese Patienten reicht eine konventionelle Beatmungstechnik einfach nicht aus. Bei der individuell angepassten Beatmung zeigt Ihnen das Beatmungsgerät, was der Patient benötigt, was Ihnen dabei helfen kann, ihn bei verbessertem Wohlbefinden, verringerter Sedierung und reduzierten Komplikationen früher zu entwöhnen.

1. Häufige Herausforderungen bei der Beatmung identifizieren

Clinical icon 1

Nur 10 % erfahrener Ärzte erkennen Auto-Triggerung, eine von vielen Herausforderungen, die zu Beatmungsstress beim Patienten, erhöhter Sedierung und verspäteter Entwöhnung führen können. Das geschieht, weil die Wellenformen des Beatmungsgeräts Ihnen zeigen, wie die Beatmung verläuft, und nicht, was der Patient benötigt.2

Die Zwerchfellaktivität des Patienten auf dem Bildschirm zu sehen (Edi) hilft Ihnen dabei:

  • die Zwerchfellaktivität des Patienten zu überwachen und zu kontrollieren3,4
  • Atmungsanstrengung und -arbeit während der Beatmungsentwöhnung abzuschätzen5
  • Muskelermüdung bei Entwöhnungsversuchen vorzubeugen, selbst nach der Extubation.6

2. Das Zwerchfell aktiv halten

Clinical icon 2

Edi hilft Ihnen, Zwerchfellaktivität früh zu erkennen, und Neurally Adjusted Ventilatory Assist (NAVA) hilft Ihnen, das Zwerchfell individuell angepasst zu trainieren.7,8

3. Die Lunge vor Verletzungen schützen und früher entwöhnen

Clinical icon 3

Ein aktives Zwerchfell ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Beatmungsentwöhnung. Der zweite Schritt besteht darin, Lungenverletzungen vorzubeugen. Die Unterstützung von NAVA ist abgestimmt auf und synchronisiert mit den Atmungsanstrengungen des Patienten und trägt somit bei zu:

  • weniger Perioden zu hoher oder zu niedriger Unterstützung9,10
  • verbesserter Synchronisierung zwischen Patient und Beatmungsgerät2,10
  • reduzierter Sedierung11,12
  • verbessertem Wohlbefinden13
  • verbesserter Schlafqualität14,15

Referenzen

  1. Icuregswe.org. (2016). Start - SIR-Svenska Intensivvardsregistret. [online] Available at: http://www.icuregswe.org/en/ [Accessed Dec 2. 2015].
  2. Colombo D, et al. Efficacy of ventilatorwaveforms observation in detecting patient–ventilator asynchrony. Crit Care Med. 2011.
  3. Ducharme-Crevier L, et al. Interest of Monitoring Diaphragmatic Electrical Activity in the Pediatric Intensive Care Unit. Crit Care Res Pract. 2013;2013:384210.
  4. Emeriaud G, et al. Evolution of inspiratory diaphragm activity in children over the course of the PICU stay. Intensive Care Med. 2014 Nov;40(11):1718-26.
  5. Bellani G, Pesenti A. Assessing effort and work of breathing. Curr Opin Crit Care. 2014 Jun;20(3):352-8.
  6. Barwing J, et al. Electrical activity of the diaphragm (EAdi) as a monitoring parameter in difficult weaning from respirator: a pilot study. Crit Care. 2013 Aug 28;17(4):R182.
  7. Emeriaud G, Beck J, Tucci M, Lacroix J, Sinderby C. Diaphragm electrical activity during expiration in mechanically ventilated infants. Pediatr Res 2006 59: 705-710
  8. Beck J, Reilly M, Grasselli G, Qui H, Slutsky AS, Dunn MS, Sinderby CA. Characterization of Neural Breathing Pattern in Spontaneously Breathing Preterm Infants. Pediatr Res. 2011 Aug 18. [Epub ahead of print]
  9. Yonis H, et al. Patient-ventilator synchrony in Neurally Adjusted Ventilatory Assist (NAVA) and Pressure Support Ventilation (PSV). BMC Anesthesiol. 2015 Aug 8;15:117.
  10. Piquilloud L, et al. Neurally adjusted ventilatory assist improves patient-ventilator interaction. Intensive Care Med. 2011 Feb;37(2):263-71.
  11. Kallio M, et al. Neurally adjusted ventilatory assist (NAVA) in pediatric intensive care – a randomized controlled trial.  Pediatr Pulmonol. 2015 Jan;50(1):55-62.
  12. Piastra M, et al. Neurally adjusted ventilatory assist vs pressure support ventilation in infants recovering from severe acute respiratory distress syndrome: nested study. J Crit Care. 2014 Apr;29(2):312.e1-5.
  13. De la Oliva P, et al. Asynchrony, neural drive, ventilatory variability and COMFORT: NAVA versus pressure support in pediatric patients. Intensive Care Med. 2012 May;38(5):838-46.
  14. Delisle S, et al. Effect of ventilatory variability on occurrence of central apneas. Respir Care. 2013 May;58(5):745-53.
  15. Delisle S, et al. Sleep quality in mechanically ventilated patients: comparison between NAVA and PSV modes. Ann Intensive Care. 2011 Sep 28;1(1):42.

So funktioniert die individuell angepasste Beatmung

Bei der normalen Atmung beginnt ein spontaner Atemzug mit einem Impuls, der von den Atemzentren im Gehirn ausgelöst wird. Dieser Impuls wird dann über den Zwerchfellnerv übertragen und aktiviert das Zwerchfell elektrisch, was zu einer Muskelkontraktion führt. Das Zwerchfell kontrahiert in die Bauchhöhle, was zu einer Abwärtsbewegung führt, die einen negativen Alveolardruck und einen Lufteinstrom erzeugt.

Das Signal, das das Zwerchfell erregt, ist proportional zur integrierten Ausgabe des Atemzentrums im Gehirn und steuert die Tiefe und den zyklischen Ablauf der Atmung.

NAVA illustration

Bei der individuell angepassten Beatmung wird die elektrische Entladung des Zwerchfells von einem speziellen Katheter erfasst, der mit einem Elektrodenfeld ausgestattet ist (der Edi-Katheter), und auf dem Beatmungsbildschirm angezeigt. Das ist Edi, die elektrische Aktivität des Zwerchfells. Der Edi-Katheter wird ähnlich einer gewöhnlichen Ernährungssonde in die Speiseröhre eingeführt. Mit NAVA, Neurally Adjusted Ventilatory Assist, wird Edi dafür genutzt, die Beatmung zeitgleich mit und im Verhältnis zur Zwerchfellaktivität zu steuern.

Die Vorzüge der Edi-Überwachung

Edi benefits

Das Zwerchfell ist das „Herz“ des Atmungssystems und ist ohne Unterbrechung aktiv.1 Mit Edi, einem Bett-Diagnosesystem, sind Sie in der Lage, die Zwerchfellaktivität Ihrer Patienten zu überwachen und zu kontrollieren.2,3 Edi begleitet Sie und Ihre Patienten durch die Beatmungsentwöhnung4 und hilft bei der Prävention von Muskelermüdungen während Entwöhnungsversuchen, selbst nach einer Extubation.5

 

Ein inaktives Zwerchfell erkennen

Nachstehend sehen Sie, wie die Druckkurve (gelb) in der Mitte und rechts eigentlich richtig aussieht, obwohl das Zwerchfell gemäß Edi-Signal (rosa) inaktiv ist, während die Druckkurve auf der linken Abbildung der Form des Edi-Signals folgt.

Active diaphragm Over sedation Over assist
Aktives Zwerchfell
(NAVA-Beatmung)
Übersedierung
(Druckunterstützung)
Zu hohe Unterstützung
(Druckunterstützung)

 

Eine Patienten-Beatmungs-Asynchronie erkennen

Eine der vielen Asynchronien zu identifizieren ist ebenso leicht. Nachstehend befinden sich ein paar Beispiele für direkt auf dem Bildschirm kontinuierlich sichtbare Asynchronien.

 

 

Ventilator asynchrony

  

Referenzen

  1. Perry SF, et al. The evolutionary origin of the mammalian diaphragm. Respir Physiol Neurobiol. 2010 Apr 15;171(1):1-16.
  2. Ducharme-Crevier L, et al. Interest of Monitoring Diaphragmatic Electrical Activity in the Pediatric Intensive Care Unit. Crit Care Res Pract. 2013;2013:384210.
  3. Emeriaud G, et al. Evolution of inspiratory diaphragm activity in children over the course of the PICU stay. Intensive Care Med. 2014 Nov;40(11):1718-26.
  4. Bellani G, Pesenti A. Assessing effort and work of breathing. Curr Opin Crit Care. 2014 Jun;20(3):352-8.
  5. Barwing J, et al. Electrical activity of the diaphragm (EAdi) as a monitoring parameter in difficult weaning from respirator: a pilot study. Crit Care. 2013 Aug 28;17(4):R182.

 

Die Vorzüge der NAVA-Beatmung

NAVA benefits

NAVA1 folgt dem Edi-Signal und ermöglicht dem Patienten die Kontrolle des richtigen Tidalvolumens und Atmungsmusters. NAVA® fördert somit die lungenschonende Spontanatmung2,3,4 mit höherer Zwerchfelleffizienz,5,6 und reduziert die Phasen unzureichender und übermäßiger Beatmung.7,8 Die Patientenerfahrung auf der Intensivstation wird durch reduzierte Sedierung, gesteigertes Wohlbefinden9,10,11 und höhere Schlafqualität verbessert.12,13 NAVA bietet dem Patienten genau das, was er benötigt.

 

Für alle Patientengruppen

Dank Edi und NAVA wird eine effektive Erfassung der Atmungsanstrengungen und eine rechtzeitige Reaktion auf sich ändernde Atmungsbedingungen bei allen Patientenkategorien sichergestellt. NIV NAVA funktioniert darüber hinaus auch unabhängig von undichten Patientenschnittstellen und kann so Atemversagen sowie Intubationen verhindern.14,15,16 

Referenzen

  1. Sinderby C, et al. Neural control of mechanical ventilation in respiratory failure. Nat Med. 1999 Dec;5(12):1433-6.
  2. Blankman P, et al. Ventilation distribution measured with EIT at varying levels of PS and NAVA in Patients with ALI. Intensive Care Med. 2013 Jun;39(6):1057-62.
  3. Brander L, et al. NAVA decreases ventilator induced lung injury and non-pulmonary organ dysfunction in rabbits with acute lung injury. Intensive Care Med. 2009 Nov;35(11):1979-89.
  4. Patroniti N, et al. Respiratory pattern during neurally adjusted ventilatory assist in acute respiratory failure patients. Intensive Care Med. 2012 Feb;38(2):230-9.
  5. Cecchini J, et al. Increased diaphragmatic contribution to inspiratory effort during neurally adjusted ventilatory assistance versus pressure support: an electromyographic study. Anesthesiology. 2014 Nov;121(5):1028-36. 
  6. Di Mussi R, et al. Impact of prolonged assisted ventilation on diaphragmatic efficiency: NAVA versus PSV. Crit Care. 2016 Jan 5;20(1):1. 
  7. Yonis H, et al. Patient-ventilator synchrony in Neurally Adjusted Ventilatory Assist (NAVA) and Pressure Support Ventilation (PSV). BMC Anesthesiol. 2015 Aug 8;15:117.
  8. Piquilloud L, et al. Neurally adjusted ventilatory assist improves patient-ventilator interaction. Intensive Care Med. 2011 Feb;37(2):263-71.
  9. Kallio M, et al. Neurally adjusted ventilatory assist (NAVA) in pediatric intensive care – a randomized controlled trial. Pediatr Pulmonol. 2015 Jan;50(1):55-62.
  10. Piastra M, et al. Neurally adjusted ventilatory assist vs pressure support ventilation in infants recovering from severe acute respiratory distress syndrome: nested study. J Crit Care. 2014 Apr;29(2):312.e1-5.
  11. De la Oliva P, et al. Asynchrony, neural drive, ventilatory variability and COMFORT: NAVA versus pressure support in pediatric patients. Intensive Care Med. 2012 May;38(5):838-46.
  12. Delisle S, et al. Effect of ventilatory variability on occurrence of central apneas. Respir Care. 2013 May;58(5):745-53.
  13. Delisle S, et al. Sleep quality in mechanically ventilated patients: comparison between NAVA and PSV modes. Ann Intensive Care. 2011 Sep 28;1(1):42.
  14. Bellani G, et al. Clinical assessment of autopositive end-expiratory pressure by diaphragmatic electrical activity during pressure support and neurally adjusted ventilatory assist. Anesthesiology. 2014 Sep;121(3):563-71. 
  15. Doorduin J, et al. Automated patient-ventilator interaction analysis during neurally adjusted noninvasive ventilation and pressure support ventilation in chronic obstructive pulmonary disease. Crit Care. 2014 Oct 13;18(5):550.
  16. Ducharme-Crevier L, et al. Neurally adjusted ventilatory assist (NAVA) allows patient-ventilator synchrony during pediatric noninvasive ventilation: a crossover physiological study. Crit Care. 2015 Feb 17;19:44.

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