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Nachlast - Systemisch Vaskulärer Widerstandsindex (SVRI)

Die Nachlast ist eine weitere Determinante für das Schlagvolumen/ Herzzeitvolumen. Im physiologischen Sinn ist dies die Spannung bzw. der Druck, der während des Auswurfs in der Wand des linken Ventrikels aufgebaut wurde. Dem Laplace-Gesetz zufolge ist die Spannung an den Muskelfasern der Herzwand (Wandspannung) das Produkt aus dem Ventrikelinnendruck und dem Ventrikelradius, geteilt durch die Ventrikelwanddicke.

Im klinischen Zusammenhang werden die Dinge oft vereinfacht und die Nachlast wird als der Widerstand gesehen, den das Herz beim Pumpen überwinden muss, was durch den Parameter Systemisch Vaskulärer Widerstandsindex (SVRI) dargestellt wird.

  • Wird die Nachlast (SVRI) erhöht, muss das Herz mit größerer Kraft pumpen, um dieselbe Menge Blut wie vorher auszuwerfen.
  • Je höher die Nachlast, desto niedriger das Herzzeitvolumen.
  • Je niedriger die Nachlast, desto höher das Herzzeitvolumen.

Übersteigt die Nachlast die Leistung des Myokards, kann das Herz dekompensieren.