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EVH can help you recover faster after coronary artery bypass graft ("bypass" or "CABG") surgery.

Wie erhält der Arzt das gesunde Blutgefäß?

Offenes Verfahren

In der Vergangenheit wurde eine lange Inzision vom Knöchel bis zur Leiste angelegt, um die Vena saphena magna zu entnehmen. Dieses Verfahren verursachte den Patienten häufig mehr Schmerzen als eine Brustinzision. Darüber hinaus bestand ein hohes Infektionsrisiko, ganz zu schweigen von der erheblichen Narbe, derer sich die Patienten noch lange nach ihrer Genesung schämten.

Überbrückungsverfahren

Dank des Überbrückungsverfahrens konnte die Vena saphena magna über mehrere kleinere Schnitte, je 7–8 cm lang, entnommen werden. Doch auch diese Methode barg Risiken wie Infektionen, Schmerzen und Schwellungen. Beim Überbrückungsverfahren wird sehr viel Druck auf die Vene ausgeübt. Zudem zeigen jüngste Daten, dass ein überbrücktes Blutgefäß seine Aufgabe unter Umständen nicht hinreichend erfüllt. 

Endoskopische Gefäßentnahme (EVH)

Heutzutage gibt es eine weitere Option, die nur eine kleine Inzision von ungefähr 2 cm Länge erforderlich macht. Die als EVH bekannte endoskopische Gefäßentnahme kann angewendet werden, um die Vena saphena aus dem Bein oder die Arteria radialis aus dem Arm zu entnehmen.

Bei der EVH werden Spezialinstrumente verwendet, um ein Blutgefäß über eine kleine Inzision zu untersuchen und zu entnehmen. Eine EVH verursacht nicht nur viel weniger Schmerzen und Narben, sondern trägt auch dazu bei, dass die Patienten schneller genesen, eine normale Mobilität wiedererlangen und ihr Rehabilitationsprogramm schneller aufnehmen.

In mehreren klinischen Studien wurden wesentliche Vorteile durch den Einsatz der Endoskopischen Gefäßentnahme aufgezeigt, darunter: 

  • Signifikant geringeres Risiko für Infektionen und Wundkomplikationen
  • Weniger postoperative Schmerzen und Schwellungen
  • Schnellere Genesung mit minimaler Narbenbildung
  • Größere Patientenzufriedenheit

EVH ist der Versorgungsstandard in den USA und wird in den meisten Herzkliniken angewendet. Das Verfahren ist eine gute Option für viele Patienten. Da jedoch jeder Mensch einzigartig ist, sollten die jeweiligen Möglichkeiten stets mit dem Arzt besprochen werden.