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Maquet gibt von Fachkollegen geprüfte Veröffentlichung über IAB-Pumpen mit größerer Kapazität und größeren hämodynamischen Auswirkungen auf Patienten bekannt

24.09.2015

Retrospektive Studie vergleicht 50 cc mit 40 cc IABPs in der Praxis

Die Maquet Getinge Group gab heute die Veröffentlichung eines Manuskripts bekannt, das die Erforschung der hämodynamischen Auswirkungen neuerer intraaortaler Ballonpumpen (IABP) mit größerer Kapazität (50 cc gegenüber 40 cc) in der klinischen Praxis beschreibt. Der Bericht „Hämodynamische Auswirkungen von Standard-IABPs gegenüber IABPs mit größerer Kapazität“, erscheint in der April-2015-Ausgabe des Journal of Invasive Cardiology.

Die von Navin K. Kapur, MD, stellvertretender Direktor des Interventional Cardiology Center im Tufts Medical Center, Ermittler am Tufts Molecular Cardiology Research Institute und Lehrbeauftragter an der Tufts University School of Medicine, geleitete Studie war eine retrospektive Untersuchung von demografischen, hämodynamischen und Labordaten 26 nacheinander behandelter Personen, die eine IABP mit 50 cc erhielten und mit 26 Patienten verglichen wurden, die zwischen 2012 und 2013 mit einer 40 cc IABP behandelt wurden. Die IABP-Ablaufverfolgung wurde innerhalb von 24 Stunden nach Anwendung bei allen Patienten analysiert. Daten der Pulmonalarterienkatheter lagen vor und nach der IABP-Anwendung bei 20 Teilnehmern vor.

Gemäß der Studie zeigen sich bei IABPs mit einer größeren Kapazität von 50 cc eine höhere diastolische Augmentation und systolische Entlastung im Vergleich zu IABPs mit 40 cc. Die Analyse zeigte, dass Empfänger der 50 cc IABP eine größere Verminderung des kardialen Füllungsdrucks und ein erhöhtes Herzzeitvolumen aufwiesen als die der 40 cc Gruppe. Es wurde ebenfalls beobachtet, dass im Vergleich zur 40 cc IABP-Gruppe eine größere Anzahl von Patienten der IABP-Gruppe mit 50 cc eine Verminderung des systolischen Drucks erzielte. Das Ausmaß der systolischen Entlastung korreliert direkt mit dem Ausmaß der diastolischen Augmentation und invers mit dem Okklusionsdruck der Pulmonararterie. Zusammen genommen legen diese Beobachtungen nahe, dass die IABPs mit 50 cc im Vergleich zu denen mit 40 cc eine größere hämodynamische Auswirkung erzielen können.

„Die intraaortale Ballonpumpe ist aufgrund ihrer klinischen Wirksamkeit und des Sicherheitsprofils für ein breites Anwendungsspektrum der Patientenversorgung immer noch die am häufigsten eingesetzte Form mechanischen, hämodynamischen Supports für Herzpatienten“, sagte Dr. Marc Cohen, Leiter des Kardiologiebereichs im Newark Beth Israel Medical Center, Newark, NJ und Professor für Medizin an der Rutgers-New Jersey Medical School. „In Anbetracht der fortgesetzten Rolle von IABPs bei der Betreuung von Risiko-Patienten mit und ohne kardiogenem Schock, ist die Erforschung neuerer 50 cc Ballons der Schlüssel zum besseren Verständnis der Rolle von IABPs in der heutigen Ära akuter kardiovaskulärer Erkrankungen. Entscheidend und eine Rechtfertigung für die weitere Forschung über den sinnvollen Nutzen dieses Ballons mit größerer Kapazität hinsichtlich Mortalität und Morbidität, ist die Tatsache, dass Patienten, die 50 cc IABP erhielten, im Vergleich zu Patienten, die 40 cc IABP erhielten, einen höheren diastolischen Blutdruck und eine höhere systolische Entlastung aufwiesen.“

Pierluca Lombardi MD, Chief Medical Officer, Maquet Cardiovascular, sagte, „Maquet mit seinen bewährten Produkt- sowie Innovations- und Verbesserungsangeboten, wird seit langem als Marktführer auf dem Gebiet der IABP-Therapie angesehen. Wir sind bestrebt, das Ansprechen der Patienten auf unsere Behandlung zu verbessern, und der 50 cc IAB-Katheter bietet einen besser zugeschnittenen Ansatz, um ihren anatomischen und physiologischen Bedürfnissen zu entsprechen. Wir sind über diese neue Forschung zu unserem 50 cc Ballon hoch erfreut, da dieser Bereich dadurch größere Einblicke in seine Rolle bei der Behandlung von Risiko-Patienten bekommt.“

Den vollständigen Bericht finden Sie unter: http://www.invasivecardiology.com/articles/hemodynamic-effects-standard-versus-larger-capacity-intraaortic-balloon-counterpulsation.

Über Maquet

Seit über 175 Jahren ist Maquet, ein zuverlässiger Partner für Krankenhäuser und Ärzte, ein weltweit führender Anbieter für medizinische Systeme. Das Unternehmen bietet innovative Therapielösungen und Infrastrukturprodukte für Bereiche von Patienten mit kritischen Zuständen innerhalb des Krankenhauses – einschließlich Operationssaal, Hybrid-OP/Herzkatheterlabor und Intensivstation – sowie Patiententransporte in und zwischen Krankenhäusern. Im intensiven Dialog mit Kunden, Medizintechnikplanern und Architekten entwickelt Maquet intelligente und zukunftssichere Raumkonzepte, die den Anforderungen moderner Krankenhäuser auf besondere Weise genügen.
Mit Hauptsitz in Rastatt, Deutschland, ist MAQUET die größte Tochtergesellschaft der börsennotierten schwedischen Getinge Group. Maquet erwirtschaftete im Jahre 2014 etwa 1,55 Milliarden Euro, mehr als die Hälfte des jährlichen Umsatzes von 2,93 Milliarden Euro der gesamten Getinge Group. Maquet beschäftigt 7.000 Mitarbeiter in 53 internationalen Vertriebs- und Serviceorganisationen und unterhält ein Netzwerk von über 300 Vertriebspartnern.