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Das endoskopische Gefäßentnahmesystem VASOVIEW 6 PRO integriert Designverbesserungen, die von der praktischen Erfahrung von VASOVIEW 6-Anwendern angeregt wurden, die jeden Tag Gefäßentnahmeeingriffe durchführen.

Die integrierten Systemlösungen bieten effizienzsteigernde und ergonomische Verbesserungen für qualitativ hochwertige Gefäßentnahme der Vena saphena und der Arteria radialis. Die Technologie innerhalb dieses Systems ermöglicht proximale und distale CO 2-Insufflation und enthält eine BiSECTOR TM bipolare Ligaturzange, die für eine hochwirksame hämostatische Kauterisation sorgt.

Das neue Design mit verbesserter Handgriff-Steuerung und besserer Anordnung der Kabel zur Vermeidung von „Kabelsalat“ ist benutzerfreundlich und trägt zu einer kürzeren Lernkurve sowie kürzeren Operationszeiten als beim VASOVIEW 6 System bei.*

Jedes VASOVIEW 6 PRO endoskopische Gefäßentnahmesystem enthält eine VASOSHIELD Druckregulierspritze. Diese dient zur Beschränkung des Drucks während der Gefäßpräparation und schützt so vor Überdehnung und der Gefahr einer Endothelschädigung. Unter kontrolliertem Druck gespülte Gefäße können Spasmen nachweislich effektiver überwinden, ihre endothelialen und medialen Schichten beibehalten und mit höherer Wahrscheinlichkeit ein qualitativ hochwertiges Transplantat liefern.

BiSECTOR Bipolare Ligaturzange ist eine Marke der Gyrus Group PLC.

* Daten liegen vor.

  • Vereinfachte und größere BiSECTOR Drehplattform sowie einen Schneidehebel und C-Ring-Schieberegler mit größerem Profil, um dem Operateur die Arbeit zu erleichtern.
  • Original-Dissektionsspitze im gewohnt schlanken Design – für einfache Dissektion, verbesserte Tunnelpräparation und optimale Sicht
  • BiSECTOR TM bipolare Ligaturzange – für hochwirksame hämostatische Kauterisation, erweiterte Ausdehnung und vollständige 360°-Drehung für überlegene Flexibilität und Manövrierbarkeit.
  • CO 2-Insufflation – zur Schaffung deutlicher, langer Tunnelansichten, unter Verwendung von innovativer, fokaler distaler Insufflation für weitreichendere Visualisierung
  • Intuitives Handgriffdesign – die integrierten, ergonomisch gestalteten Regler sind einfach anzuwenden und bieten hervorragende Manövrierbarkeit
  • Vereinfachtes Anschlusssystem – Kabel zu einem einzigen Bündel zusammengefasst.

Die endoskopische Gefäßentnahme mit VASOVIEW kann die Patientenergebnisse verbessern durch:

  • Eine weniger invasive, nur 2 cm lange Inzision
  • Signifikant geringeres Risiko für Infektionen und Wundkomplikationen1
  • Schnellere Genesung und weniger postoperativer Schmerz1
  • Weniger Narbenbildung für bessere Kosmese1
  • Effiziente Entnahme entweder der Vena saphena oder der Arteria radialis1

BiSECTOR ist eine Marke der Gyrus Group PLC.

[1] Allen K, Cheng D, Cohn W, et al. Endoscopic Vascular Harvest in coronary artery bypass graft surgery: A consensus statement of the International Society of Minimally Invasive Cardiothoracic Surgery 2005. Innovations. 2005; 1:51-60.

EVH-Verfahren

EVH steht für Endoscopic Vessel Harvesting (endoskopische Gefäßentnahme). Während eines koronaren Bypass-Verfahrens werden eines oder mehrere der gesunden Blutgefäße aus dem Bein, dem Arm oder der Brust des Patienten zur Verwendung als „neue“ Gefäße für Bypasstransplantate entnommen.

Es gibt drei Techniken zur Entnahme eines Gefäßes für eine Koronararterien-Bypassoperation: offen, Bridging und EVH. Bei der EVH werden zur Darstellung und Entfernung eines Blutgefäßes spezielle Instrumente verwendet. Dies ermöglicht, im Vergleich zum „Bridging“ oder „offenen Verfahren“ eine geringere Traumatisierung, sowohl für das Gefäß selbst, als auch für das umliegende Gewebe.

In der Vergangenheit wurde eine lange Inzision vom Knöchel bis zur Leiste angelegt; dieses Verfahren wird als offen bezeichnet. Es ist ausgesprochen invasiv, verursachte den Patienten häufig mehr Schmerzen als eine Brustinzision und hinterlässt eine lange Narbe.

Eine alternative, weniger invasive Technik als das offene Verfahren wird als „Bridging“ bezeichnet. Bridging ermöglicht den Entnahmeärzten den Zugang zur Vena saphena durch drei oder vier kleinere Inzisionen von etwa 7,5 cm Länge.

Die EVH ist minimal-invasiv und verwendet spezielle Instrumente zur Darstellung und Entnahme des Blutgefäßes. Die EVH erfordert normalerweise nur eine kleine Inzision von etwa 2,5 cm Länge. Das EVH-Verfahren wird unmittelbar vor der Herzoperation durchgeführt und kann für die folgenden Gefäße verwendet werden:

  • Die Vena saphena magna, die entlang dem gesamten Bein verläuft
  • Die Arteria radialis, die vom Handgelenk bis zum Ellbogen im Arm verläuft

Der Patient hat im Allgemeinen nur geringe Beschwerden durch die endoskopische Gefäßentnahme, insbesondere im Vergleich zum offenen oder Bridging-Verfahren. In klinischen Studien erwiesen sich einige wichtige Vorteile bei der EVH, darunter:

  • Signifikant geringeres Risiko für Infektionen und Wundkomplikationen
  • Weniger postoperative Schmerzen und Schwellungen
  • Schnellere Genesung mit minimaler Narbenbildung
  • Größere Patientenzufriedenheit

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