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All-in-One-Plattform

SERVO-i® verbindet leistungsfähige Technik auf höchstem Niveau für die invasive, nicht-invasive oder neural kontrollierte Beatmung mit hervorragender Mobilität und Kosteneffizienz. Alle Modi, die von einem modernen Beatmungssystem erwartet werden, sind in einer einzigen individuell anpassbaren Plattform integriert. Es stehen drei Grundausführungen zur Verfügung: SERVO-i für Kinder, SERVO-i für Erwachsene und SERVO-i Universal für alle Patientenkategorien. SERVO-i für Kinder und SERVO-i für Erwachsene sind jederzeit auf SERVO-i Universal aufrüstbar.

Alle SERVO-i Beatmungskonfigurationen sind für den Einsatz am Intensivbett entwickelt, die meisten davon sind auch für MR- und HBO*-Applikationen verfügbar.

Entwickelt, um mit Ihnen mitzuwachsen

Einzigartige Funktionen und Upgrades können mit veränderten Anforderungen hinzugefügt werden, damit sind verlässliche Leistung für die kommmenden Jahre und die bestmögliche Rendite für Ihre Investition garantiert. 

Das SERVO-i Beatmungsgerät erfüllt die Anforderungen nach den aktuellsten Normen hinsichtlich Leistung, Genauigkeit und Sicherheit. Das SERVO-i Beatmungsgerät entspricht den folgenden Anforderungen:

  • IEC 60601-1:2005 (3. Auflage)
  • ISO 80601-2-12:2011
  • ISO 80601-2-55:2011

*Möglicherweise steht die behördliche Zulassung zur Vermarktung des Produkts HBO in Ihrem Land noch aus. Weitere Informationen sind von Ihrem zuständigen Maquet-Vertriebsmitarbeiter erhältlich.

Eine typische Intensivstation muss jederzeit verschiedene Kombinationen von Patienten und klinischen Situationen bewältigen können. SERVO-i® bietet alle Beatmungsmodi, die von einem fortschrittlichen Beatmungssystem zu erwarten sind, darunter zahlreiche herausragende Funktionen.

Verbesserte Interaktion 

SERVO-i verbessert die Interaktion zwischen Patient und Beatmungsgerät, durch unerreichte Geschwindigkeit bei Erfassung und Steuerung. Kliniker erhalten damit die richtigen Werkzeuge, um die Wirkung ihrer Beatmungsstrategie zu bewerten, sowohl kontinuierlich, als auch während der mit Interventionen verbundenen kritischen Phase.

Neural regulierte Beatmungsunterstützung (Neurally Adjusted Ventilatory Assist, NAVA)

NAVA® ist ein einzigartiger Ansatz bei der mechanischen Beatmung, bei der das neurale Atemsignal des Patienten interpretiert wird. Bei NAVA wird die elektrische Aktivität des Zwerchfells/Diaphragmas (Edi) erfasst, an das Beatmungsgerät übertragen und zur Unterstützung der Patientenatmung synchron mit und im Verhältnis zu den patienteneigenen Atemanstrengungen verwendet.Studien haben außerdem gezeigt, dass Patienten mit NAVA von besserer Schlafqualität profitieren, was möglicherweise geringeren Sedierungsbedarf erfordert.Darüber hinaus wird das Risiko von beatmungsinduzierter Zwerchfell-Dysfunktion reduziert3 und NAVA hat möglicherweise sogar das Potenzial, die Dauer der mechanischen Beatmung zu verkürzen.4

Lesen Sie mehr über NAVA auf unserer Peer-to-Peer-Website, Critical Care News...

Edi-Signal

Das Edi-Signal kann zur Diagnose eingesetzt werden, um die elektrische Aktivität des Zwerchfells (Edi) zu überwachen. Dies liefert nützliche Informationen über Atemantrieb, Volumenanforderungen und die Auswirkung der Beatmungseinstellungen, Informationen, die Ihre Entscheidung für Iintubation oder Extubation unterstützen. Ein zunehmender Edi-Messwert kann eine zunehmende Schwächung oder Verschlechterung des Zustands des Patienten anzeigen. Bei Verbesserung des Patientenzustands sind die abnehmende Edi-Amplitude und der Druckabfall Anzeichen für die Erwägung einer Entwöhnung oder Extubation, die zu berücksichtigen sind.5, 6

OPEN LUNG TOOL

Das Open Lung Tool ist ein Instrument zur effektiven Bestimmung der Auswirkungen maschineller Beatmung. Es bietet Anleitung für eine erfolgreiche Wiederherstellung der Lungenfunktion.

AUTOMODE

AUTOMODE® unterstützt den Patienten. Wird ein kontrollierter Modus eingestellt, passt sich das Beatmungsgerät an die aktuelle Situation des Patienten an, d. h. es wechselt angepasst an die Patientensituation von kontrollierter zu unterstützter Beatmung. Der Kontrollmodus wird nach einer vom Benutzer festgelegten Zeitüberschreitung ausgelöst. Dieser ausgeklügelte Modus bietet eine sanftere und sicherere Entwöhnung des Patienten und erfordert weniger Interventionen durch medizinisches Personal.

Für kontinuierliche Versorgung ohne Verlust von Behandlungsdaten, ist der SERVO-i für Magnetresonanz-Tomographie (MRT) und für Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO*) verfügbar.

Je nach den Anforderungen an die Beatmung und den behandelten Patientengruppen, bietet das Beatmungsgerät auch die folgenden Funktionen:

  • Invasive Beatmung
  • Nichtinvasive Beatmung mit Leckagekompensation
  • Der CO2 Analyzer für die endtidale CO2-Messung liefert wichtige Einblicke in die Beatmungseffizienz.
  • Y-Sensormessungen für Neugeborene/Kinder und Erwachsene. Ermöglicht die Messung von Druck und Flow möglichst nahe an den Atemwegen des Patienten.
  • Nasales CPAP
  • Heliox – erzeugt einen Laminarflow, der die Atemanstrengung reduziert
  • Stress Index – überwacht die Hyperinflation oder wiederholten Alveolarkollaps, erlaubt damit die Identifizierung schädlicher Beatmung (VILI).7
  • Beatmungsaufzeichnungskarte zur Erleichterung von Forschungsarbeiten und Präsentationen.
  • Zubehör und Verbrauchsmaterialien für das Maquet-Beatmungsgerät sind vollständig getestet und an optimales Arbeiten mit SERVO-Beatmungsgeräten angepasst.

Technische Daten

Abmessungen: Patienteneinheit B 300 x T 205 x H 415 mm 
Bedieneinheit: B 355 x T 53 x H 295 mm 
Gewicht: ca. 20 kg (Patienteneinheit 15 kg, Bedieneinheit 5 kg)

*Möglicherweise steht die behördliche Zulassung zur Vermarktung des Produkts SERVO-i HBO in Ihrem Land noch aus. Weitere Informationen sind von Ihrem zuständigen Maquet-Vertriebsmitarbeiter erhältlich.

1. Coisel Y, Chanques G, Jung B, et al. Neurally adjusted ventilatory assist in critically ill postoperative patients: a crossover randomized study. Anesthesiology. 2010 Oct;113(4):925-35. 

2. Delisle S, Ouellet P, Bellemare P, Tétrault JP, Arsenault P. Sleep quality in mechanically ventilated patients: comparison between NAVA and PSV modes. Ann Intensive Care. 2011 Sep 28;1(1):42 

3. Sinderby C, Beck J, Spahija J, DeMarchie M, Lacroix J, Navalesi P, Slutsky AS. Inspiratory Muscle Unloading by Neurally Adjusted Ventilatory Assist during Maximal Inspiratory Efforts in Healthy Subjects Chest 2007;(131)3:711-717 

4. Thille AW, Rodriguez P, Cabello B, Lellouche F, Brochard L. Patient-ventilator asynchrony during assisted mechanical ventilation. Intensive Care Med. 2006 Oct;32(10):1515-22. Epub 2006 Aug 1. 

5. Barwing J, Pedroni C, Olgemöller U, Quintel M, Moerer O. Electrical activity of the diaphragm (EAdi) as a monitoring parameter in difficult weaning from respirator: a pilot study. Crit Care. 2013 Aug 28;17(4):R182. 

6. Wolf GK, Walsh BK, Green ML, Arnold JH. Electrical activity of the diaphragm during extubation readiness testing in critically ill children. Pediatr Crit Care Med. 2010 Nov 4 

7. Stress-Index: Grasso S, Stripoli T, De Michele M, et al. ARDSnet ventilator protocol and alveolar hyperinflation: role of positive end-expiratory pressure. Am J Respir Crit Care Med. 2007 Oct 15;176(8):761-7.

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